Bierkit brauen – Anleitung

Während ich den Post zum Bierkit brauen geschrieben habe, habe ich festgestellt, dass es doch schwer ist es auf ein paar Sätze herunter zu brechen und es spontan in 2 Teile gesplittet. Hier findest du den Teil 1 zum Bierkit brauen.
Aber jetzt soll es auch endlich mal losgehen, also: Auf die Herdplatte, fertig, los!

schritt 1: Extrakt lösen + verdünnen

Jetzt passiert die ganze „Magie“ der Herstellung. Ich habe die Dose mit dem Extrakt in einen Kochtopf mit heißem Wasser gestellt. Dadurch wird das klebrige Zeug flüssiger und kann dann leichter aus der Konserve kommen. Das Etikett habe ich abgemacht, damit es später nicht in dem Gäreimer landet ;-).
Jetzt kippst du das ganze vorsichtig in den Gäreimer und spülst die Konserve mit kochendem Wasser aus. Wichtig ist, dass alles aus der Konserve im Gäreimer landet. Das ganze füllst du dann mit kaltem Wasser auf bis es insgesamt 23 Liter ergibt. Die Anzahl der Liter variiert je nach Bierkit.
Das ganze lässt du jetzt so lange stehen bis es unter 24° gefallen ist und erst dann bereitest du die Hefe vor.

Schritt 2: Die Hefe rehydrieren

Ich habe ca. 100ml Wasser aufgekocht, in eine Tasse gekippt und abkühlen lassen. An die Temperatur erinnere ich mich nicht. Die steht aber auch meistens auf der Verpackung der Hefe. Bei der Nottingham Ale habe ich es auf 35° erkalten lassen und dann die Hefe reingeschüttet und eine Folie drüber gemacht um Tiere fernzuhalten, die können nämlich genauso deinen Sud verhunzen.
Nach 10 Minuten sollte das ganze schon etwas Bewegung zeigen. Rühr mit einem mit heißem Wasser gereinigten Löffel die Hefe um oder schwenk einfach den Behälter sodass die komplette Hefe mit Wasser benetzt ist und stell es wieder abgedeckt zur Seite. Wenn eine schöne Schaumkrone zu sehen ist, ist die Hefe bereit sich im Gäreimer satt zu fressen, also rein damit.

Erstes Fazit:

Geht ja echt flott das ganze. Aber um ehrlich zu sein kamen erst jetzt die ganzen Fragen bei mir auf. Woran merke ich denn jetzt, wann ich das Bier in Flaschen umfüllen kann für die Nachgärung? Und wie kann ich den Fortschritt in einer geschlossenen Flasche nachvollziehen? Außerdem kommen jetzt Dinge wie Zucker ins Spiel, was ich in meinem Bier nach Reinheitsgebot erstmal nicht erwartet hätte. Aber das werde ich dann alles in meinem nächsten Beitrag ausführen. Ich muss mal ins Bett.

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